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Nachfolgend finden Sie Presseartikel über "Bürger für Bürger - Netzwerk kleiner Hilfen in Bünde" aus dem Jahr 2005.


Neue Westfälische vom 22. Dezember 2005

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Zeugnis sozialer Kompetenz vergeben

Erstmalig zeichnete die Stadt Bünde einige Bürger mit dem Landesnachweis „Engagiert im sozialen Ehrenamt“ aus. Sie hatten sich der Aktion „Bürger für Bürger“ angeschlossen und sich fortbilden lassen. Bürgermeisterin Anett Kleine-Döpke-Güse überreichte die „Zeugnisse sozialer Kompetenz“ an Elisabeth Buhrmann (Fortbildung zur Sterbebegleitung), Anneliese Nehl (verhindert), Inga Polzin (Einsamkeit im Alter), Wilhelm Brockmann (Einsamkeit im Alter, Betreuungsrecht, Vorsorgevollmacht, Patiententestament), Manfred Tiemann (Einsamkeit im Alter, Betreuungsrecht, Patiententestament, Inkontinenz im Alter) und Horst Kuhlmann (Einsamkeit im Alter, Betreuungsrecht, Vorsorgevollmacht, Patiententestament).


Neue Westfälische Bünde 16.November 2005

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Einen Teil der eigenen Zeit verschenken

Der Raum in der Diakoniestation 1 im Wohnheim "Am Tabakspeicher" ist am Dienstagmorgen gut gefüllt. Hier treffen sich die Ehrenamtlichen, die bei der Initiative "Bürger für Bürger" mitwirken. Doch auch wenn alle Stühle besetzt sind, wünschen sich die Organisatoren noch mehr Freiwillige, die älteren Mitbürgern das Leben verschönern wollen.
"Wir suchen einfach Menschen, die einen Teil ihrer Zeit verschenken wollen", formuliert Reinhard Spanier. Spazierengehen, spielen, einkaufen, Besorgungen machen, Behördengänge übernehmen, beim Schriftverkehr helfen oder einfach Zuhören- das sind die Aufgaben der Helfer, die erst eingearbeitet werden, ehe sie einen festen Betreuungspartner zugewiesen bekommen.
"Da finden im Vorfeld viele Gespräche über die Wünsche und Anforderungen statt, ehe es richtig losgeht", nimmt Ansprechpartner Rolf Eikötter Neuanfängern die Angst. Mit Gabriele Brömmelmeier, Willy Brockmann, Klaus Böhnke, Magdalene Brune, Elisabeth Buhrmann, Irmgard Detert, Brunhilde Diestelhorst, Rolf Eikötter, Peter Gogolka, Dorothe Hönig, Friedgard und Horst Kuhlmann, Wolfgang Kipp, Anneliese Nehl, Sabine Nolte, Inga Polzin-Niepel, Roland R. Rosina, Erika Schröder, Ilse Schwentker, Reinhard Spanier, Manfred Tiemann, Marita Tsakmaklis, Ellen Ingrid Stelten, Sigrun Potthoff, Felix Assmann und Gabriele Sudbrock haben sich bis jetzt 25 Helfer gefunden, die im Schnitt rund zwei Stunden pro Woche opfern.
"Wichtig ist, dass hier eine Regelmäßigkeit geschaffen wird, weil sich die älteren Bürger schnell an den Service gewöhnen und sich riesig auf den Wochentermin freuen", so Eikötter, der beobachten muss, dass in "Zeiten knapper Kassen ein regelrechter Wettbewerb zwischen einzelnen Trägern entstanden ist, wenn es um das Werben um ehrenamtliche Helfer geht".
Jedermann kann bei der Initiative "Bürger für Bürger" mitmachen- und auch auf der Seite der Hilfesuchenden richtet sich das Angebot nicht "nur an Menschen, die von der Diakonie betreut werden, sondern an jeden Bünder", unterstreicht Reinhard Spanier.
Für die Zukunft ist das Einrichten einer Internetseite geplant, um den Hilfesuchenden eine weitere Möglichkeit zu geben, sichbei der Initiative zu melden.
Ansprechpartner der Initiative sind Susanne Pott, Tel. 92980 und Rolf Eikötter, Tel. 73012. Für private Förderer besteht die möglichkeit zu einer Spendeauf das Konto 2200495001 bei der Volksbbank Herford-Bad Oeynhausen, Stichwort "Bürger für Bürger".

Tobias Heyer von der Neuen Westfälischen Bünde, 16.11.2005


Engerscher Anzeiger 28. Mai 2005

Artikelzusammenfassung finden Sie untenstehend
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OWL ein gutes Pflaster für Bürgerengagement

In einem 4spaltigem Artikel schreibt der Engersche Anzeiger am 28. Mai 2005 über bürgerschaftliches Engagement in Ostwestfalen-Lippe. Beispielhaft wird die Initiative "Bürger für Bürger" in Bünde (auch mit Bild) vorgestellt. Anlass ist die baldige Vergabe des mit insgesamt 50.000 Euro dotierten "Robert-Jungk-Preises". Unter anderen wurde auch die Initiative "Bürger für Bürger" in Bünde für diesen Preis vorgeschlagen.


Neue Westfälische Bünde 28.Januar 2005

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Freiwilligen Helfern gedankt

"Es ist erstaunlich, dass wir gleich beim ersten Mal einen so guten Zuspruch erfahren", blickt Reinhard Spanier auf voll besetzte Stuhlreihen im Bonhoeffer-Haus. Dort hatte das Netzwerk kleiner Hilfen "Bürger für Bürger", eine Initiative der Bünder Diakoniestationen und des Arbeitskreises für Behinderte und Pflegeberatung, am Dienstag zum Winterball eingeladen.

Mehr als 120 Besucher, knapp 20 mehr als eingeplant, waren gekommen, um gemeinsam bei Kaffee und Kuchen ein paar Stunden zu verleben. Für Unterhaltung hatten die Initiatoren darüberhinaus gesorgt. So wurde das Kaffeetrinken umrahmt von Wortbeiträge einiger Gastredner, gemeinsamen Liedern und musikalischen Leckerbissen, dargeboten von fünf Kindern der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde. Bürgermeisterin Anett Kleine-Döpke-Güse lobte in ihren Grußworten besonders das Engagement der freiwilligen Helfer, die diesen bunten NAchmittag erst ermöglicht hätten. Reinhard Spanier knüpfte gern an und warb für "Bürger für Bürger". "Wir können jede helfende Hand gebrauchen. Wer sich dem Netzwerk anschliessen möchte, ist herzlich willkommen", betonte er. Interessierte können sich unter Tel. (05223) 92980 an Susanne Pott, Pflegedienstleiterin der Diakoniestation Bünde 1, wenden.


Netzwerk siucht noch >Mitstreiter<

"Bürger für Bürger" ist eine Bereicherung für die Sozialarbeit in Bünde". Diese positive Bilanz der im April gestarteten gemeinsamen Initiative zogen gestern Susanne Pott, Pflegedienstleiterin der Diakoniestation Bünde 1, Projektleiter Rolf Eikötter und Reinhard Spanier vom Arbeitskreis für behinderte Menschen und Pflegeberatung.

Kurz vor Weihnachten hatten sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu einem Erfahrungsaustausch getroffen. Die inzwischen 18 Männer und Frauen- Rentner, Berufstätige und auch Arbeitslose- sind seit Mitte 2004 im Einsatz, bieten Unterstützung und Gespräche für Rat- und Hilfesuchende an: "Sie ergänzen und bereichern die Arbeit der HAuptamtlichen, bringen zusätzliche Qualität hinein und leisten wertvolle Arbeit", so Reinhard Spanier.

Die Ehrenamtlichen verstünden sich nicht als Lückenbüßer, sondern leisten gesellschaftlich wertvolle Arbeit. In regelmäßigen Zusammenkünften- begleitet von Pastorin Sigrid Potthoff- erwerben die Akteure das notwendige Rüstzeug für ihre Einsätze.

Vord em Hintergrund, dass bis zur Gründung einige Hürden zu überwinden waren, verwiesen die Verantwortlichen gestern mit Stolz auf das entstandene "Netzwerk kleiner Hilfen" in Bünde. Inzwischen werde die Hilfsleistung durch das Diakonische Werk, die Sparkassenfiliale in Ennigloh und das Bünder Modehaus unterstützt. Da das Netzwerk inzwischen an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen ist, wünschen sich die Ehrenamtlichen für das kommende Jahr weitere "Mitstreiter", die bereit sind, einen Teil ihrer Freizeit für einen guten Zweck zur Verfügung zu stellen. Treffen ist jeder dritte Dienstag im Monat in der Diakoniestation am Tabakspeicher.
Am Mittwoch, 26. Januar, um 15 Uhr plant die Initiative ein Winterfest für Ältere und Pflegebedürftige im Bonhoeffer-Haus. Die Veranstaltung ist offen für alle. Anmeldungen nimmt Susanne Pott (Tel. 92980) entgegen, sie freut sich auch über Kuchenspenden.