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Wie uns andere sehen . . . .

Die Tätigkeit der Aktiven "Bürger für Bürger" wird selbstverständlich auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen.

Nachfolgend zeigen wir Ihnen, in welcher Form über unsere Arbeit berichtet wurde.


Westfalenblatt 21. April 2009

»Bürger für Bürger« besuchen Düsseldorfer Landtag
Einen Blick hinter die Kulissen der politischen Arbeit im nordrhein-westfälischen Landtag und seinen zahlreichen Fachausschüssen erhielten mehr als 30 Aktive von »Bürger für Bürger«, dem Netzwerk kleiner Hilfen in Bünde. Vom heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Chris Bollenbach waren sie nach Düsseldorf eingeladen, um dort Wissenswertes über die Arbeit im Landesparlament zu erhalten. Nach dem Besuch einer Plenarsitzung stand Chris Bollenbach zur Beantwortung einer Vielzahl von Fragen zur Verfügung. Den Schwerpunkt bildeten dabei die aktuellen wirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen und insbesondere das Konjunkturprogramm II mit seinen Auswirkungen auf Bünde und den Kreis Herford. Beantworten konnte der heimische Landtagsabgeordnete auch zahlreiche Fragen zu organisatorischen Details der täglichen Arbeit im Landtag. Abgerundet wurde die Tagesfahrt durch eine sachkundig geführte Stadtrundfahrt und einen ausgedehnten Bummel durch die Düsseldorfer Altstadt. Foto: BZ

Artikel vom 21.04.2009


Neue Westfälische, 16. April 2009

Besuchergruppe im Landtag
Besuchergruppe im Landtag

Politik im Landtag erlebt

Netzwerk „Bürger für Bürger“ besucht Chris Bollenbach in Düsseldorf

Bünde. Einen Blick hinter die Kulissen der politischen Arbeit im nordrhein-westfälischen Landtag und seinen zahlreichen Fachausschüssen erhielten mehr als 30 Aktive von „Bürger für Bürger“, dem Netzwerk kleiner Hilfen in Bünde. Vom heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Chris Bollenbach (CDU) waren sie nach Düsseldorf eingeladen, um dort Wissenswertes über die Arbeit im Landesparlament zu erhalten.

Nach dem Besuch einer Plenarsitzung stand Chris Bollenbach zur Beantwortung einer Vielzahl von Fragen zur Verfügung. Den Schwerpunkt bildeten dabei die aktuellen wirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen und insbesondere das Konjunkturprogramm II mit seinen Auswirkungen auf Bünde und den Kreis Herford.

Beantworten konnte der heimische Landtagsabgeordnete auch zahlreiche Fragen zu organisatorischen Details der täglichen Arbeit im Landtag. Abgerundet wurde die Tagesfahrt durch eine sachkundig geführte Stadtrundfahrt und einem ausgedehnten Bummel durch die Düsseldorfer Altstadt.

© 2009 Neue Westfälische
Bünder Tageblatt, Donnerstag 16. April 2009


Neue Westfälische 20. Februar 2009

Ausflugvor dieHaustür
Ausflugvor dieHaustür An jedem Dienstag holt Wolfgang Kipp vom Netzwerk „Bürger für Bürger“ Marianne Dreßlerzum Spaziergang ab. (Photo: NW-Patrick Menzel)

Spaziergang mit einem Gentleman
Wie die Initiative „Bürger für Bürger“ den Alltag vieler Menschen aufhellt

VON ANDREA ROLFES

Bünde. Sie nennen sich bescheiden das „Netzwerk kleiner Hilfen“. Doch das, was die Initiative „Bürger für Bürger“ auf die Beine gestellt hat, ist alles andere als klein. Das findet nicht nur Marianne Dreßler. Die 74-Jährige lebt allein, ist körperlich geschwächt und kann ohne Begleitung die Wohnung nicht verlassen. Für sie ist der Dienstag der schönste Tag der Woche. Denn dann steht punktlich um 9 Uhr Wolfgang Kipp vor der Tür, hakt ihren Arm ein und geht mit der Bünderin spazieren.

Marianne Dreßler genießt die Zeit an der frischen Luft. Im Sommer wie im Winter gehen die beiden die Straßen entlang und plaudern. „Herr Kipp ist immer so freundlich und höflich“, sagt sie und lächelt. „Ja, ich würde sagen, er ist ein wahrer Gentleman.“ Aber nicht nur deshalb freut sich Marianne Dreßler auf den Dienstag. Wenn Wolfgang Kipp sie durch die benachbarten Siedlungen führt, ist das für die verwitwete Seniorin, deren Sohn in England lebt, ein kleiner Ausflug in die Welt vor der eigenen Haustür. Denn an den anderen Tagen der Woche schweift sie meist in die Ferne – sitzt vor dem Fernseher und schaut Krimis. Wolfgang Kipp erzählt ihr Neuigkeiten aus Bünde, plaudert mit ihr über alte Zeiten oder genießt mit ihr die Stille der Natur.

Der 64-Jährige engagiert sich seit vier Jahren für das Netzwerk „Bürger für Bürger“ und ist damit einer von 27 Ehrenamtlichen, die ein Teil ihrer Freizeit Hilfsbedürftigen schenken. Sie hören zu, lesen vor, gehen Einkaufen oder entlasten für einige Stunden Angehörige, damit diese mal Luft holen können. Einem älteren Herren, der an Multipler Sklerose leidet und seine Wohnung nicht mehr verlassen kann, leistet Wolfgang Kipp einmal die Woche Gesellschaft. „Wir reden meist über Bayern München“, sagt Kipp und schmunzelt. „Eigentlich habe ich keine Ahnung von Fußball, aber so lerne ich auch dazu.“

Etwa 30 Senioren unterstützt die Initiative der Diakoniestationen 1 und 2 und des Arbeitskreises für Behinderte und Pflegeberatung zurzeit. Deren Lebensumstände sind vielfältig: Ein 73-jähriger Herr versorgt sich und seinen Haushalt selbst. Nur das Einkaufen bereitet ihm Probleme. Ein älteres Ehepaar lebt seit 50 Jahren in der gemeinsamen Wohnung. Die Ehefrau hat eine beginnende Demenz und der Ehemann wagt nicht, sie allein in der Wohnung zu lassen. Und eine 80-jährige Dame wünscht sich einmal wöchentlich einen Besuch zum Unterhalten.

„Jeder Mensch kann in eine Situation geraten, in der er Hilfe braucht“, ist auf der Hompage des Netzwerkes zu lesen. Viele ältere Menschen seien allein, andere in einem Alter, in dem sie mit der Pflege ihrer Angehörigen permanent überlastet seien. Vielfach stünden keine Angehörigen zur Verfügung, die Hilfestellung geben könnten. „Diesen Leuten möchten wir helfen“, sagt Rolf Eikötter, der sich seit 2004 für das Netzwerk engagiert und es mit aufgebaut hat. Ihm ist wichtig, dass die Ehrenamtlichen mit Herz und Überzeugung mitmachen. Und vor allem, dass zwischen ihnen und den zu betreuenden Senioren „der Draht zum Glühen kommt“. Denn Rolf Eikötter ist sich in einem sicher: „Die Menschen sollten zueinander passen, sie müssen Gemeinsamkeiten und Gesprächsstoff haben, damit sich beide wohl fühlen.“

Bei Marianne Dreßler und Wolfgang Kipp scheint das gelungen. „Ich bin so froh, dass ich den Herrn Kipp habe“, sagt die Seniorin und freut sich. Denn eines ist ihr gewiss. Nächste Woche Dienstag wird ihr Gentleman wieder vor der Tür stehen, um sie zum Spaziergang abzuholen.

© 2009 Neue Westfälische
Bünder Tageblatt, Freitag 20. Februar 2009


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Neue Westfälische 19. Februar 2009

Langeweile kein Thema
Netzwerk „Bürger für Bürger“ feiert Winterfest im Dietrich-Bonhoeffer-Haus

Bünde (me). Sie fassen sich an den Händen an, schauen etwas schüchtern und verbeugen sich gleich mehrfach. Glücklich haben die Kinder der Additiven Kindertagesstätte Abenteuerland und der Grundschule Ennigloh nicht nur die Besucher beim Winterfest des Netzwerks kleiner Hilfen „Bürger für Bürger“ gemacht, sondern auch sich selbst.

„Es ist schön, dass wir in diesem Jahr wieder einen so guten Zuspruch erfahren“, blickt Rolf Eikötter zufrieden über die voll besetzten Stuhlreihen im Bonhoeffer-Haus. All diejenigen, die anderen Menschen helfen oder die Hilfe ihrer Mitmenschen benötigen oder „die einfach mal vorbeischauen und andere Menschen kennen lernen wollen“, so Eikötter, kamen zum Winterfest. Und Langeweile war im Bonhoeffer-Haus gestern ein Fremdwort, hatten die Initiatoren doch wieder für viel Unterhaltung gesorgt. So wurde das gesellige Kaffeetrinken musikalisch umrahmt mit Instrumentalbeiträgen von Willi Fleddermann, gemeinsamen Liedern und unterhaltsamen Darbietungen der Additiven Kindertagesstätte Abenteuerland sowie der Grundschule Ennigloh. Beide Gruppen luden zum Mitklatschen ein und drehten rhythmisch ihre Runden auf der Bühne – das Publikum begeisternd und selbst begeistert.

Gern nutzte Eikötter die Gelegenheit für Werbung in eigener Sache. „Wir haben derzeit 27 Helfer, die beim Netzwerk der kleinen Hilfen mitmachen“, sagt der Leiter. Doch es könnten ruhig ein paar mehr sein. Eine Alterseinschränkung für die, die helfen wollen, gibt es nicht. „Wir haben auch schon 80-Jährige gehabt, die mitgemacht haben. Solange man fit ist und sich engagieren möchte, ist jeder willkommen“, stellt Eikötter klar.

© 2009 Neue Westfälische
Bünder Tageblatt, Donnerstag 19. Februar 2009